Monthly Archives: Juli 2009

Von der Insel zum Mond und zurück

Von Siegfried Denzel

Loddin. Ob sie gewonnen haben, das werden die fünf Mitglieder des Greifswalder
Ortsverbands des Deutschen Amateurradioclubs erst in einiger Zeit erfahren.
Doch stolz sind Thorsten Empacher, Peter Lorenz, Hans Dülge, Hartmut Amtsberg
und Erich Stober nach ihrem in Loddin verbrachten Wochenende unabhängig von
ihrer Platzierung: Denn als erste Funker haben sie einen Quadranten namens
JO74AA aktiviert, der von Koserow über Loddin und Ückeritz bis über die
polnische Grenze reicht und unter Enthusiasten fast den Wert von Goldstaub
erreicht. Kein einziger Funkamateur ist hier bislang registriert; ein solch
unbesetzter Sektor sei in Deutschland äußerst selten, sagt Hartmut Amtsberg,
„und den haben wir aktiviert“.

Und als ob das nicht schon von genug Pioniergeist kündet, haben die fünf
Amateure gleich noch ein Projekt erfolgreich gestartet: Als erste erreichten
sie von Usedom aus den Mond. Zwar nicht körperlich, wohl aber mit ihren
Funkwellen, welche die Mitglieder des Greifswalder Ortsverbands mit einer
riesigen Antenne direkt neben dem Weinberg von Peter Noack in den Orbit
schickten. „750 Watt Ausgangsleistung“, erklärt Peter Lorenz, „das ist die in
Deutschland höchstzulässige Leistung“.

Mit so viel Energie machten sich die Wellen in Lichtgeschwindigkeit von Loddin
aus auf den Weg zum 389 000 Kilometer entfernten Erdtrabanten, und der
schickte sie je nach Stand zum Planeten auf alle Kontinente; innerhalb von
zweieinhalb Sekunden waren die Signale von Usedom aus bei den Empfängern.
Weltweit saßen am Wochenende die Funkamateure an ihren Geräten und
wetteiferten darum, möglichst viele und möglichst weit entfernte Stationen zu
erreichen. Die Ausbeute der auf Usedom tätigen Funker kann sich sehen lassen:
Sie erreichten Stationen unter anderem in Kalifornien, Australien und Japan.
Und von den europäischen Kontakten, ergänzt Hartmut Amtsberg, „war Andorra
unser Highlight“. Denn der Zwergstaat in den Pyrenäen ist für Funker
normalerweise ein weißer Fleck auf der Landkarte – Amateurfunker gibt’s dort
nicht; dementsprechend nahmen am Wochenende spanische Wettbewerbsteilnehmer
den freien Quadranten in Betrieb – so wie die Greifswalder jenen auf Usedom.

In Loddin hätten sie übrigens ideale Bedingungen vorgefunden, schwärmen die
fünf Aktiven. „Waterblick“-Wirt Peter Noack hatte ihnen ein Domizil direkt
hinter seiner Gaststätte zur Verfügung gestellt und auch für die nötige
Internet-Verbindung gesorgt. Denn obwohl die Funker ganz konventionell
Signale über den Äther schicken, herrschte während des Wettbewerbs weitgehend
Ruhe: Die Bestätigung der Verbindungen lief praktisch geräuschlos über
mehrere Laptops, außerdem beobachteten sie übers Netz auch die weltweiten
Funkaktivitäten. Nur bei Verbindungen im europäischen „Nahbereich“ setzten
sie noch den guten alten Sprechfunk ein.

29-Jähriger nach Schüssen auf Wohnhaus festgenommen

Papenburg / Nach den Schüssen auf ein Wohnhaus am 24. Juni hat die Polizei jetzt einen 29-jährigen Mann mit griechischer Staatsangehörigkeit in Papenburg vorläufig festgenommen. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Papenburg vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes erließ. Der Tatverdächtige wurde in die Justizvollzugsanstalt Oldenburg eingeliefert. Wie bereits berichtet, wurde in der Nacht zum Mittwoch (24. Juni) mit einer scharfen Waffe gegen 01.00 Uhr aus einem Auto heraus auf ein Haus in der Friesenstraße geschossen. Mehrere Geschosse durchschlugen die Jalousien und Scheiben der beiden Fenster im Erdgeschoss. Eine 28-jährige Hausbewohnerin, die sich im Wohnzimmer aufhielt, wurde von einem Geschoss nur knapp verfehlt, blieb glücklicherweise aber unverletzt. Sie und die vier weiteren Bewohner des Hauses kamen mit dem Schrecken davon. Die Polizei nahm noch in der Nacht zum Mittwoch ihre Ermittlungen am Tatort auf und sicherte erste Spuren. Im Zuge der ersten Ermittlungen wurde der 29–Jährige, gegen den nun der Haftbefehl erlassen wurde, festgenommen. Da der Tatverdacht gegen den Mann zunächst nicht erhärtet werden konnte, musste er wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Die Hintergründe der Straftat sind weiterhin unklar. Durch langwierige Ermittlungen und kriminaltechnischen Untersuchungen der Polizei besteht nun ein dringender Tatverdacht gegen den Mann. Die Ermittlungen der Polizei in dieser Sache sind noch nicht abgeschlossen und es werden weiterhin Zeugen gesucht, die Angaben zur Aufklärung der Straftat machen können. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, wurde von der Polizei eine Belohnung in Höhe von 2000 Euro ausgesetzt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Papenburg unter der Telefonnummer (04961) 9260 oder bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer (0591) 870 zu melden.

Täter bedrohte Angestellte nach Diebstahl mit Messer

Papenburg / Am Samstag gegen 12.10 Uhr entnahm ein bislang unbekannter Täter aus einem Regal bei einer geschlossenen Kasse im Media- Markt mehrere Play-Station Spiele, stieg über die Kassenschranke und wollte den Markt verlassen, ohne die Waren zu bezahlen. Hierbei wurde Täter von Angestellten angesprochen. Dabei verlor Täter das unter der Jacke versteckte Diebesgut. Um seine Flucht zu ermöglichen, zog der Mann ein Springmesser aus seinem Gürtel und versuchte zwei Angestellte damit zu verletzen. Die ließen vom Täter ab und dieser konnte unerkannt flüchten. Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos. Die Angestellten wurden nicht verletzt. Der Mann war etwa 25 bis 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß, hatte dunkelblondes Haar, einen Drei-Tage-Bart und wirkte ungepflegt. Er war bekleidet mit einer hellen (eventuell weißen) Jacke, die auf der Brust ein Symbol hatte und einem schwarz/weiß karierten Hemd und einer dunkelgrauen, verwaschenen Jeanshose. Der Mann sprach deutsch mit russischem Akzent.
Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Papenburg unter der Telefonnummer (04961) 9260 zu melden.

Dringender Tatverdacht gegen 41-Jährigen wegen Morddrohungen

Dörpen / Die Polizei konnte jetzt einen 41-jährigen Mann aus dem Hümmling (Kreis Emsland) ermitteln, der im dringenden Tatverdacht steht, Drohbriefe an die CDU- Mitglieder des Dörpener Gemeinderates verschickt zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück hatte das Amtsgericht einen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung des Mannes erlassen. Bei der Hausdurchsuchung in der letzten Woche stellte die Polizei Beweismittel sicher, die derzeit ausgewertet werden. Nähere Angaben wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen. „Nach unseren bisherigen Ermittlungen ist der 41-Jährige kein Mitglied der Bürgerinitiative, die sich gegen das Kohlekraftwerk ausspricht.“ Der 41-Jährige selber machte gegenüber der Polizei keine Angaben und lässt sich durch einen Anwalt vertreten.

Gibbon-Affe büxt aus Zoo aus und macht drei Tage lang Nachbarschaft unsicher – Nach mehrstündiger Jagd kann der Affe von Zoo-Mitarbeitern eingefangen werden!

[caption id="" align="alignleft" width="225" caption="Ich glaub´ mich laust der Affe"][/caption]

Ort: Mittelsten Thüle bei Friesoythe, LK , Niedersachsen

(gs) Kinoreifes Affentheater in einem beschaulichen Wohngebiet in Mittelsten Thüle bei Friesoythe: Anwohnerin Ingrid Reins traute ihren Augen nicht, als plötzlich ein Affe an ihrem Rolladenkasten hangelte. Auf Nachfrage beim benachbarten Zoo an der bekannten Thülsfelder Talsperre erfuhr sie dann, dass dort bereits am Donnerstag einem Gibbon-Affe nach Durchschwimmen eines Wassergrabens die Flucht aus dem Gehege gelungen war. Seitdem tobte das süße kleine Äffchen durch das angrenzende Wohngebiet. Anwohner konnten schon ihre Hunde nicht nach draußen lassen, da der Affe immer und überall kurz auftauchte, aber genauso schnell wieder verschwand.

Nachdem der Zoo trotz mehrfacher Anfragen nichts tat, um ihren Affen wieder einzufangen, rief Ingrid Reins die Polizei. Die reichlich verwunderten Beamten hakten schließlich beim Zoo nach und dieser schickte zwei Mitarbeiter. Doch als die zwei Männer mit Keschern auftauchten, tauchte der Affe ab – hoch hinauf in die Spitze einer 20-Meter Eiche. Kaum verschwanden die Zoo-Mitarbeiter wieder, um Bananen zu besorgen, kletterte das Äffchen wieder hinunter und turnte erst einmal quer über einen Bauernhof - solch eine Kletterspielwiese bietet das Zoogehege wohl nicht. Ob in der Scheune hangeln, auf Hausdächern klettern und auf dem Dachfirsten balancieren. Der Affe ließ kein Kunststück in der freien Natur aus. Schließlich versuchten die Zoo-Mitarbeiter den flinken Flüchtling mit Bananen zu locken, doch diesen lockte viel mehr die Kletterei und wieder begann ein affenartiges „Katz-und-Maus“-Spiel. Als das Äffchen sich auf einen Kiefernbaum versuchte zu retten, griffen die Zoo-Mitarbeiter zu immer drastischeren Methoden, um den Flüchtling aus der Reserve zu locken. Mit Tannenzapfen warfen sie auf den Affen und brachten diesen damit nicht nur zum Schreien, sondern ihnen gelang es zwischenzeitlich auch, dass er versuchte wiederum zu flüchten. Doch die Treibjagd mit dem Kescher kreuz und quer über den Hof endete wieder auf dem gleichen Baum. Auch als der Affe selbst mit einer langen Speer-Stange nicht dazu zu bewegen war, nach unten zu kommen, gaben die Zoo-Mitarbeiter auf. Eine Narkosespritze sollte folgen. Als ob der Affe dies angsterfüllt gehört hatte, kletterte er kurz darauf selber vom Baum und rannte hinüber in eine Scheune – direkt in eine Sackgasse. Von unserem Kameramann wurde der Rückzugsweg versperrt, bis die Zoo-Mitarbeiter wieder mit ihren Keschern herbeigeeilt waren. Nach weiteren Minuten eines spektakulären Kampfes, gelang es den Helfern – nachdem der Affe beim Versuch über eine Dachkante zu flüchten abrutschte – mit den Keschern zuzuschlagen und den Flüchtling dingfest zu machen. Zwar wehrte dieser sich fauchend gegen seine Transportkiste, ließ sich aber mit Bananen beruhigen. Ende eines Abenteuer-Ausflugs in der Freiheit und Ende eines vielleicht einmaligen Affentheaters mitten im beschaulichen Mittelsten Thüle bei Friesoythe…

Hobby-Kapitän verschätzt sich – 10-Meter-Yacht knallt bei Flut gegen Brücke und wird eingekeilt

[caption id="" align="alignright" width="268" caption="Hobby-Kapitän verschätzt sich – 10-Meter-Yacht knallt bei Flut gegen Brücke und wird eingekeilt"]Hobby-Kapitän verschätzt sich – 10-Meter-Yacht knallt bei Flut gegen Brücke und wird eingekeilt[/caption]

(cd) Schwerer Schiffsunfall am Dienstag auf einem Kanal im Landkreis Leer in Niedersachsen.

Nach ersten Angaben befuhr ein Ehepaar in der Nacht von Montag auf Dienstag mit ihrer ca. 10 Meter langen Yacht einen Kanal bei Stickhausen im Landkreis Leer. Bei Ebbe durchfuhren sie mehrere Brücken. Auf dem Rückweg unterschätzte der Hobby-Kapitän dann offenbar die auflaufende Flut. Kurz vor einer letzten Kanalbrücke bemerkte der Mann, dass die Yacht nicht mehr unter der Brücke hindurch passen würde. Eine eingeleitete Wende konnte auch nicht mehr verhindern, dass die Yacht gegen die Brücke prallte und sich darunter verkeilte. Dabei wurde der Aufbau stark beschädigt. Das Boot wurde teilweise unter Wasser gedrückt und lief mit Wasser voll. Das Ehepaar konnte sich unverletzt per Gummiboot ans Ufer retten.

Die noch in der Nacht alarmierte Feuerwehr konnte zunächst nichts ausrichten. Bei Flut war das Boot tief im Wasser und unter der Brücke verkeilt. Erst am Morgen konnte das Schiff per Traktor unter der Brücke hervor gezogen werden, nachdem es dort die ganze Nacht gelegen hatte. Versuche das Schiff leer zu pumpen, gelangen am Morgen nicht.

Am Nachmittag wurde dann ein Kran eingesetzt, der die Yacht langsam über den Wasserspiegel hob, während die Feuerwehr das Wasser abpumpte. Am Aufbau und Innenraum des Schiffes entstand erheblicher Sachschaden. Glücklicherweise schlug das Schiff nicht Leck.

Polizei warnt vor Kauf von Stromaggregaten und Elektrowerkzeugen

Die Polizeiinspektion warnt die Bürgerinnen und Bürger im Emsland und der Grafschaft Bentheim vor unbekannten Tätern, die minderwertige Stromaggregate, Kettensägen und Bohrmaschinen zu weit überteuerten Preisen an der Haustür verkaufen wollen. Bei den Verkäufern handelt es sich vornehmlich um irische Staatsangehörige. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei sind diese Unbekannten auch schon im Emsland und der Grafschaft an mehreren Orten aufgetaucht und wollten die Elektrogeräte verkaufen. Bei den Stromaggregaten handelt es sich um Billigprodukte, die in China hergestellt wurden und die einen tatsächlichen Wert von unter 50 Euro haben. Ein in Auftrag gegebenes Gutachten eines Stromaggregates ergab, dass von diesem bei der Benutzung eine Gefahr für Leib und Leben ausgeht. Ende Juni 2009 wurden auf einem Flohmarkt im Raum Frankfurt zwei Iren festgenommen, die aus einem Transporter Stromaggregate zu überteuerten Preisen verkauften. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stieß die Polizei auf zwei Lagerhallen, in denen über 2800 Stromaggregate, 1250 Kettensägen und fast 100 Elektrobohrmaschinen gefunden wurden, die alle minderwertig waren.
Die Polizei warnt vor dem Kauf irgendwelcher Elektrogeräte an der Haustür oder auf der Straße. Wenn unbekannte Personen solche Elektrowerkzeuge anbieten, sollte möglichst sofort die Polizei informiert werden.

Abenteuer & Segelromantik

Erleben Sie mit dem Großsegler “APHRODITE“ unvergessene Momente.

[caption id="attachment_338" align="alignleft" width="150" caption="Erleben Sie mit dem Großsegler “APHRODITE“ unvergessene Momente."]Erleben Sie mit dem Großsegler “APHRODITE“ unvergessene Momente.[/caption]

Entspannt Wind und Wetter genießen , neue Küsten entdecken, einen Rahsegler als Mitsegler erleben, lassen Sie die Seele baumeln oder helfen Sie bei Segelmanövern. Komfort, Luxus, Sicherheit sowie die Erfahrung des Kapitäns und seiner Mannschaft sind Garantie für das Gelingen Ihres Urlaubes an Bord.Vom 26.Aug. 09 – 31. Aug. 09 besteht die Möglichkeit einen Segeltörn von Leer nach Cuxhaven auf diesem schönen Schiff zu buchen. Unterbringung in komfortablen Doppelkabinen mit Toilette und Dusche. Vielleicht könnte Hooksiel am Festland oder das Krabbendorf Greetsiel, neben Helgoland, die Insel Borkum oder eine Strandwanderung auf Norderney angesteuert werden.

Weitere Infos unter www.clark-segelevents.de oder Tel. 0491-9707838 oder Mobil 0172-1328000

Genießen Sie die letzten Sonnenstrahlen im goldenen Oktober.

Auch in diesem Jahr wird der Großsegler “ANTIGUA“ zum Gallimarkt  in Leer einlaufen

Vom 15.Okt. 09 – 18.Okt. 09 haben Sie die Gelegenheit auf der schönen Brigg  an Tagestouren teilzunehmen.

Lassen Sie sich den Wind um die Nase wehen, helfen Sie bei Segelmanövern oder lassen Sie die Seele baumeln.

Bis zu 95 Personen können auf einer Tagestour mitsegeln. Auch für Abendliche Events für bis zu 45 Personen kann das Schiff in diesem Zeitraum genutzt werden. Für Firmen, Vereine und größere Gruppen auch geeignet.